Sterben und Tod Eine kulturvergleichende Analyse
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Sterben und Tod Eine kulturvergleichende Analyse by Dorothea Sich
Kein Antlitz in einem Sarg hat mir je gezeigt, daB der Eben-Verstorbene uns vermiBt. Das Gegenteil davon ist Uberdeutlich . . . Der Verstorbene UberlaBt mich der Erinnerung an meine Erlebnisse mit ihm . . . Er hingegen, der Verstorbene, hat inzwischen eine Erfahrung, die mir erst noch bevorsteht, und die sich nicht ver- mitteln laBt - es geschehe denn durch eine Offenbarung im Glauben. Aus der Totenrede von Max Frisch fUr Peter Noll Die Ergebnisse einer kulturvergleichenden Analyse zu Sterben und Tod, die sich die 7. Internationale Fachkonferenz Ethnomedizin im April 1984 zur Aufgabe gemacht hatte, werden hier einer breiteren Offentlichkeit zuganglich. Die Beitrage konfrontieren uns mit einer tiberwaltigenden Ftille kultureller Zeugnisse tiber den Umgang mit Sterbenden und tiber die Symbolisierung des Todes. Ungeachtet der un- vermeidlichen Beschranktheit und Zufalligkeit der Auswahl, trotz der in der Sache liegenden Verfremdung wissenschaftlich-methodischer Dar- stellung ftihlt sich der Leser unmittelbar angesprochen, ja, gefes- selt durch die Intensitat, mit der zu allen Zeiten und in allen Kulturen Sterben und Tod kulturell gestaltet, symbolisch gedeutet und im mitmenschlichen Umgang erfahren wurde. DaB uns Menschen Ster- ben und Tod gemeinsam sind, daB jede Zeit, jede Kultur, aber auch jeder einzelne sich dieser anthropologisch gemeinsamen Situation stellen muB, sie ftir sich deuten und verarbeiten muB, dtirfte wohl auf keine andere Weise so sinnfallig und tiberzeugend hervortreten wie in dem hier vorgelegten Tagungsbericht.
Die Herausgeber: Prof. Hans-Jochen Diesfeld ist Arztlicher Direktor des Instituts fur Tropenhygiene und Offentliches Gesundheitswesen am Sudasien-Institut der Universitat Heidelberg (ITHOG) und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesministerium fur Wissenschaftliche Zusammenarbeit.
Prof. em. Dorothea Sich war von 1972 bis 1978 Associate Professor in Public Health an der Yonsei-University Seoul, Korea. Von 1981 bis 1993 war sie Leiterin der Arbeitsgruppe Kulturvergleichende Medizinische Anthropologie am ITHOG.
Angelika Deigner ist Ethnologin, Wissenschaftliche Dokumentarin und bei der Deutschen Gesellschaft fur Technische Zusammenarbeit (GTZ) tatig. 1984 bis 1994 arbeitete sie am ITHOG.
Dr. Monika Habermann war 1986 bis 1991 Mitarbeiterin am ITHOG. Sie leitet jetzt ein Weiterbildungsinstitut fur Gesundheitsberufe.
Die Beitrager: Hans-Jochen Diesfeld und Dorothea Sich, Ralf Borlinghaus, Monika Habermann.
Prof. em. Dorothea Sich war von 1972 bis 1978 Associate Professor in Public Health an der Yonsei-University Seoul, Korea. Von 1981 bis 1993 war sie Leiterin der Arbeitsgruppe Kulturvergleichende Medizinische Anthropologie am ITHOG.
Angelika Deigner ist Ethnologin, Wissenschaftliche Dokumentarin und bei der Deutschen Gesellschaft fur Technische Zusammenarbeit (GTZ) tatig. 1984 bis 1994 arbeitete sie am ITHOG.
Dr. Monika Habermann war 1986 bis 1991 Mitarbeiterin am ITHOG. Sie leitet jetzt ein Weiterbildungsinstitut fur Gesundheitsberufe.
Die Beitrager: Hans-Jochen Diesfeld und Dorothea Sich, Ralf Borlinghaus, Monika Habermann.
| SKU | Unavailable |
| ISBN 13 | 9783528079314 |
| ISBN 10 | 3528079312 |
| Title | Sterben und Tod Eine kulturvergleichende Analyse |
| Author | Dorothea Sich |
| Condition | Unavailable |
| Binding Type | Paperback |
| Publisher | Springer Fachmedien Wiesbaden |
| Year published | 1986-01-01 |
| Number of pages | 304 |
| Cover note | Book picture is for illustrative purposes only, actual binding, cover or edition may vary. |
| Note | Unavailable |